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Patentfreigabe für Impfstoffe – Offener Brief an Curevac

In einem offenen Brief forderten mehrere Tübinger Organisationen u.a. das ZAK³ den ortsansässigen Hersteller Curevac auf, sich für die Freigabe von Patenten für die Impfstoffproduktion einzusetzen und dabei mit gutem Beispiel voranzugehen.

Der Brief im Wortlaut:
http://zak-tuebingen.org/wp-content/uploads/2021/05/Brief_Curevac_-end.pdf

Impfstoff für alle?!

Politische und ethische Fragen zur Impfgerechtigkeit. Globale Solidarität statt Impf-Nationalismus.

Aufzeichnung der Online-Veranstaltung vom Mittwoch 10. März 2021

Von den Veranstaltern eingeladen waren:

  • Dr. Ingmar Hoerr, Gründer der Tübinger CureVac AG. CureVac wird voraussichtlich Mitte 2021 einen zugelassenen Covid-Impfstoff anbieten.
  • Anne Jung, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, medico international. Medico fordert die Aufhebung des Patentschutzes auf alle unentbehrlichen Medikamente.
  • Katharina Krause und Katharina Wezel, wiss. Mitarbeiter*innen, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen. Am IZEW wird zu ethischen Fragen in Wissenschaft und Gesellschaft geforscht.

Die Ankündigung der Bundesregierung am 24.04.2020 vor der WHO, dass alle Menschen weltweit Zugang zu einem Covid-19 Impfstoff bekommen sollen, erweist sich momentan als Worthülse. De facto haben sich reiche Länder des Globalen Nordens den Zugriff auf den Großteil aller verfügbaren Impfdosen gesichert, während arme Regionen der Welt auf vage Versprechen und pharmazeutische Hilfen in ferner Zukunft hoffen müssen.

Steht die Welt am Rande eines „katastrophalen moralischen Versagens“, wie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus kürzlich meinte?

Enorme staatliche Gelder wurden weltweit in die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen gegen Covid-19 investiert. Warum gestaltet es sich so schwierig, Impfstoffe gerecht zu verteilen? Wem „gehören“ die Impfstoffe? Wie könnten diese zum Wohle Aller weltweit produziert und verteilt werden? Welche Mechanismen braucht es, um eine gerechte Verteilung und einen gerechten Zugang zu diesen lebenswichtigen Gütern zu fördern?

Veranstalter*innen:

  • Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen
  • Medico International Tübingen
  • ZAK³ Tübingen (Gruppe gegen Kapitalismus, Krieg und Kohlendioxid)
  • Kulturzentrum franz.K, Reutlingen

Erste Informationen über die Arbeit von Medico International finden Interessierte hier: https://www.medico.de/corona-solidaritaet-in-zeiten-der-pandemie

Podiumsdiskussion in Stuttgart

„Verkehrswende statt Mooswände“. Am 11. April 2018 veranstaltete die Initiative „Frei Fahren Stuttgart“ eine Podiumsdiskussion mit Prof. Heiner Monheim, Stadtrat Hannes Rockenbauch und Siegfried Gack von „TüBus umsonst“. Hier anderthalb Stunden Video-Aufzeichnung. Wir empfehlen: Minute 37 und Minute 59

Wie tot ist Fidel Castro? Linke Perspektiven auf Cuba.

Die Gruppe ZAK³ Tübingen im Gespräch mit dem Journalisten und Lateinamerika-Kenner Toni Keppeler.

Sonntag, 11. Dezember, 20 Uhr
Club Voltaire, Haaggasse 26b, Tübingen

Fidel Castro ist gestorben. Millionen, vielleicht Milliarden, Menschen trauern um einen großen Revolutionär, erfolgreichen Realpolitiker und mittelmäßigen Baseballspieler. Doch wie revolutionär war die kubanische Revolution? Wie hat sich unsere Wahrnehmung von Cuba verändert? Worüber sehen wir gerne hinweg? Und vor allem: was bleibt? Darüber wollen wir (ZAK³ Tübingen, Gruppe gegen Kapitalismus, Krieg und Kohlendioxid — ehemals Zentralamerikakomitee) mit dem Journalisten und Lateinamerika-Kenner Toni Keppeler diskutieren.

Toni hat für die Schweizer „Wochenzeitung“ (WOZ) einen Nachruf geschrieben:
http://latinomedia.de/Fidel.html